Ob beim Berufseinstieg oder dem Arbeitsplatzwechsel, früher oder später muss man sich mit dem Thema Bewerbung auseinandersetzen. Doch vor der Erstellung der Bewerbungsunterlagen ist es zunächst wichtig, herauszufinden, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen. So entwickelt man vorher anhand einer ausführlichen Analyse der eigenen Persönlichkeit die Marke „Ich“ – vergleichbar mit einer klassischen Marketingkampagne, bei der anstelle des Produktes, die Vermarktung der eigenen Person steht. Eine Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken, Schwächen und beruflichen Zielen ist hierfür unabdingbar.

Ehrlich zu sich selbst sein

Dabei ist es aber oftmals nicht einfach, sich darüber bewusst zu werden, was die eigene Persönlichkeit ausmacht, welche Fähigkeiten, Fehler, Wünsche und Ziele man hat. Das Potenzial, aus dem Sie schöpfen, setzt sich nämlich nicht nur aus dem zusammen, was Sie täglich tun, sondern auch aus früheren Tätigkeiten, beispielsweise aus der Studienzeit, aus Praktika, aus Weiterbildungsmaßnahmen, aber auch aus Freizeitaktivitäten. Reflektieren Sie Ihre Stärken und Schwächen! Was können Sie besonders gut, was weniger? Für welche Aufgaben brennen Sie? Wo schlummern versteckte Potenziale? Liegen Ihnen eher Zahlen oder sind es doch die Fremdsprachen? Tierproduktion, Pflanze oder Landtechnik? Vertrieb, Technik oder Forschung?

Folgender Fragenkatalog soll Ihnen dabei behilflich sein, sich Ihrer Stärken und Schwächen bewusst zu werden:

STÄRKENANALYSE:

SCHWÄCHENANALYSE:

Verstehen Sie diese Fragen als Anregung, sich mit den eigenen Stärken und Schwächen zu beschäftigen. Je genauer Sie antworten und je intensiver Sie sich damit auseinandersetzen, desto konkreter können Sie im Bewerbungsprozess zeigen, was in Ihnen steckt, und desto größer sind die Aussichten, mit Ihrer Bewerbung und später im Vorstellungsgespräch zu überzeugen. Wenn die Marke „Ich“ steht, können Sie darauf aufbauend mit der Erstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen beginnen!