Gutes Personal kann gutes Gehalt erwarten

Neue Gehaltsstudie für den Nordwesten zeigt:
Die Gehälter sind in fast allen Branchen kräftig gestiegen.

In den vergangenen Jahren haben die Gehälter für Fach- und Führungskräfte deutlich angezogen, im Schnitt um 10 bis 15 Prozent. Teilweise werden – je nach Position und Branche – bis zu 30 Prozent mehr gezahlt als noch vor drei Jahren. Die Dr. Schwerdtfeger Personalberatung GmbH & Co. KG legt nach 2010 und 2013 zum dritten Mal ihre Gehaltsstudie für den Nordwesten vor. Sie gilt für Unternehmen wie Arbeitnehmer als solide und anerkannte Basis einer realistischen Verortung im Gehaltsgefüge.

„Ein leistungsgerechtes und faires Vergütungssystem gehört zu den Grundpfeilern einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Mitarbeitern“, sagt Dirk Grave, Vergütungsexperte und Berater der Dr. Schwerdtfeger Personalberatung. Bei Einstellungen oder der Überprüfung der eigenen Gehaltsstrukturen stelle sich immer wieder die Frage, was ein angemessenes Gehalt sei. Insbesondere beim akuten Fach- und Führungskräftemangel, der den Arbeitsmarkt immer mehr zu einem Arbeitnehmermarkt mache, gewinne dieser Aspekt an Bedeutung, so Grave.

Aussichten für Arbeitnehmer sehr gut

Die Studie listet für 26 Positionen in sieben Branchen auf, wie sich die Jahresbruttogehälter im Vergleich zu den Vorjahren entwickelt haben. Für die Region im Nordwesten Deutschlands, deren Wirtschaft stark mittelständisch geprägt ist, eine wichtige Information, die für die künftige Entwicklung und Planung der Unternehmen eine erhebliche Relevanz hat. Bei anhaltend großem Interesse und Bedarf der Unternehmen haben gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte also sehr gute Beschäftigungs- und Gehaltsaussichten, zumal die Lebenshaltungskosten der Region um rund 40 Prozent niedriger liegen als im Raum Hamburg.
Die Auswertung von etlichen tausend Datensätzen zeigt, dass vom Geschäftsführer bis zum IT-Leiter, vom Personalchef oder Controller bis zum Disponenten sämtliche Führungskräfte in den vergangenen Jahren deutliche Gehaltszuwächse realisieren konnten. Berücksichtigt wurden dabei auch die Berufserfahrung, die Unternehmensgröße und die im Nordwesten dominierenden Branchen: Agrar- und Ernährung, Automotive, Dienstleistung, IT-Technologie und Elektronik, Konsumgüter, Logistik und Transport sowie Maschinen- und Anlagenbau.

Berufserfahrung und Verantwortungsbereiche wichtig

Die Gehaltsunterschiede variieren zum Teil stark zwischen den einzelnen Branchen: An der Spitze liegt häufig der Sektor Automotive, wo Produktmanager beste Gehaltsperspektiven haben. Aber auch in der Agrar- und Ernährungsindustrie werden z. B. bei Geschäftsführern deutlich höherer Gehälter gezahlt als noch 2013.
Für kaufmännische Leiter, Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen, Controller, Einkäufer oder Personaler ist das Gehalt ebenfalls gestiegen. Ein Leiter im Marketing hat beispielsweise durchschnittlich 82.500 Euro im Jahr verdient; in dieser Position gibt es große Abweichungen nach unten und oben, die sich vornehmlich durch eine unterschiedliche Berufserfahrung und die abhängig von der Unternehmensgröße spezifischen Verantwortungs- und Handlungsbereiche ableiten.
Die Berufserfahrung spielt in allen Branchen eine wichtige Rolle. Ein Vertriebsmitarbeiter Außendienst mit zehn Jahren Berufserfahrung verdient beispielsweise knapp ein Drittel mehr als ein Berufsanfänger.

Gehälter wachsen nicht in den Himmel

Doch zeigt die Auswertung der Daten auch, dass die Verdienstspannen zum Teil recht weit sind und den Gehaltszuwächsen durchaus Grenzen gesetzt sind. Vielfach ist aufgrund der steuerlichen Auswirkungen der Tankgutschein eine attraktivere Vergütungsmöglichkeit als der Gehaltszuwachs.
Die Studie belegt zudem, dass zusätzliche Vergütungsarten und Lohnzusatzleistungen immer interessanter werden und sie häufig genutzt werden, um Mitarbeiter ans Unternehmen zu binden. Da ist der Dienstwagen, der bei einigen Positionen mittlerweile zum Standard gehört. Variable Vergütungsanteile – Erfolgsprämien und Provisionen – machen in vielen Positionen einen erheblichen Teil des Verdienstes aus. Auch die betriebliche Altersversorgung hat – nicht zuletzt durch den Rechtanspruch auf Entgeltumwandlung – an Bedeutung gewonnen.

HR-Trendstudie: Dem Fachkräftemangel begegnen

Zahlen allein sagen (zu) wenig, um Trends auszumachen und Wege in die Zukunft aufzuzeigen. Deshalb haben die Autoren der Studie in einem zusätzlichen Kapitel anhand von Experteninterviews und einer Online-Befragung die personalspezifischen Trends für die Weser-Ems-Region erhoben. Vor allem dem, durch die demographische Entwicklung gravierender werdenden, Fachkräftemangel müssen die Unternehmen etwas entgegensetzen, wollen sie nicht langfristig abgehängt werden.

Den mittelständischen Unternehmen und inhabergeführten Konzernen der Region bietet die HR-Trendstudie Unterstützung für die je individuelle Personalmanagementstrategie.

Die umfangreiche Studie kann von Unternehmen zu einem Preis von 299,-EUR zzgl. MwSt. erworben werden. Bei Interesse setzen Sie sich gerne mit unserem Berater Herrn Dirk Grave telefonisch (Tel. 04473-9433612) oder per E-Mail (grave@personal-schwerdtfeger.de) in Verbindung.

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