Zukunft 4.0.

Auf der CeBIT 2015 zeigen die Aussteller derzeit in Hannover, wo die digitale Reise zukünftig hingeht. Intelligente Fabriken, eine so noch nie dagewesene Wandlungsfähigkeit sowie Ressourceneffizienz bilden die Industrienation von morgen. Noch werden für diese Entwicklungen die unterschiedlichsten Begriffe und Kürzel verwendet: Digitalisierung, Work-Live-Balance, demokratisches Management oder Industrie 4.0.
Aber vor allem die Auswirkungen der Arbeits-Digitalisierung werden dabei sowohl mit aufkeimender Sorge als auch dem nötigen Optimismus betrachtet:

Besser informierte und technisch ausgerüstete Kunden formulieren zunehmend höhere Erwartungen an die Unternehmen, mit denen sie in Interaktion treten, und fordern unmittelbare Kommunikation, personalisierten Service und die Möglichkeit, sich an der Entwicklung neuer Produkte zu beteiligen.

Aber sind wir bereits in der Lage, unseren Beitrag zu leisten, damit unser Unternehmen seine Position in einem Umfeld behaupten kann, in dem die Kunden immer besser informiert sind, sich immer häufiger lautstark äußern und stärker in die täglichen Prozesse eingebunden sind?

Heute erleben wir lediglich die Anfänge des Arbeitswandels – im Jahr 2020 soll bereits jeder Dritte online arbeiten. Unternehmen, die diesen Wandel und das Potenzial, was darin steckt, ignorieren, werden langfristig das Nachsehen haben.
Essentiell bei diesen Entwicklungen wird es aus Sicht der Dr. Schwerdtfeger Personalberatung sein, die Mitarbeiter auf diesen Zug aufspringen zu lassen. Frühzeitig Unterstützung leisten, da wo es nötig ist: Fortbildungen zum Umgang mit neuen Technologien anbieten, verstärktes E-HR, flexible Space/Bürostrukturen schaffen, die virtuelle Welt der Social Media implementieren, Ermutigung der Mitarbeiter zur Beteiligung an Social Media Kommunikation, Fortbildung in z.B. „Leitung von virtuellen Sitzungen mit firmenfremden Teilnehmern“ etc.

Bereits heute ist Social Media bei den großen Unternehmen eines der wichtigsten Tools im Personalrekrutierung sowie dem Employer Branding. Aber auch die kleinen Betriebe sehen den Nutzen der Onlinemedien und ziehen langsam nach. Smartphones, globale Videokonferenzen, Cloud-basierende Technologien etc., gestatten die „neue“ kollegiale Zusammenarbeit, sodass das traditionelle Büro zunehmend überflüssiger wird.
Dank der Digitalisierung der Arbeitswelt muss der Arbeitnehmer heute nicht mehr zwischen Berufs- und Familienleben entscheiden. Digitalisierung schafft am Ende des Tages also auch eine gewisse Flexibilität und Freiheit.

Wie weit der Trend gehen wird, darauf dürfen wir gespannt sein. Nach den Erfahrungen der Dr. Schwerdtfeger Personalberatung empfinden derzeit jedoch noch viele Unternehmen Büroräumlichkeiten als wichtig, denn trotz unzähliger digitaler Möglichkeiten wird ein zentraler Ort der Zusammenkunft nach wie vor bevorzugt. Allerdings tendieren Unternehmen zunehmend zu Büroräumlichkeiten, die eine offene, von allen Mitarbeitern geteilte Bürofläche bieten, wo die Zusammenarbeit und Kreativität gefördert werden kann. Inwiefern auch letzteres von digitalen Medien zukünftig substituiert werden kann, bleibt wohl abzuwarten.

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