Die Außendarstellung als zentraler Faktor der Personalgewinnung

Wer heute, wie die Dr. Schwerdtfeger Personalberatung, qualifizierte und motivierte Spezialisten und Führungskräfte rekrutiert, der trifft auf wählerische und anspruchsvolle Kandidaten, die sich Ihren potentiellen Arbeitgeber genau anschauen und Ihre Optionen sorgfältig abwägen, bevor sie eine Entscheidung treffen.

Ein Beispiel: Ein Kandidat aus einem unserer aktuellen Verfahren, befand sich in einer aktiven Bewerbungsphase und bekam von unserem Mandanten eine Zusage. Er zögerte jedoch mit seiner Entscheidung, da er zunächst einmal auch andere Optionen prüfen und am liebsten zwischen mehreren Angeboten auswählen wollte.

Wie kommt es zu diesem Verhalten? Warum schlägt ein Bewerber bei einem Angebot, welches eine offenkundige Weiterentwicklung in mehrerlei Hinsicht für ihn bedeutet, nicht sofort zu?

Der Arbeitsmarkt in der Weser-Ems-Region mit aktuellen Arbeitslosenquoten zwischen 3,0 % im Emsland und 5,0 % in Cloppenburg befindet sich auf einem herausragenden Niveau. Der bestehende Bedarf an Fachkräften, Spezialisten und Experten ist hoch. Die Stellenbesetzungen dauern länger. Im Jahresdurchschnitt 2015 betrug der Stellenbestand für Gesamtdeutschland 442.000. Die durchschnittliche Vakanzzeit aller durch die Arbeitsagentur erfassten Stellen stieg allein im letzten Jahr um insgesamt 7,5 % an, wie es aus der Fachkräfteengpassanalyse der Agentur aus Dezember 2015 hervorgeht. Den Bedarf an Fachkräften, Spezialisten und Führungskräften nachhaltig zu decken ist die Herausforderung heutiger Personalarbeit. Die Arbeitnehmer befinden sich also in einer günstigen und begehrten Situation.

In einem anderen Mandat bekamen wir vor einiger Zeit von einer grundsätzlich sehr interessierten Kandidatin eine überraschende Absage. Auf die Frage, warum Sie sich gegen die zu besetzende Position entschieden hat, antwortete sie: „Da müssen Sie einfach mal das Unternehmen googeln und auf die Homepage gehen…“. Das transportierte Bild, das Image des Unternehmens sagte der Kandidatin nicht zu.

Viele Unternehmen, aber längst nicht alle, haben gemäß einer aktuell von unserem Haus durchgeführten Trendstudie, die Situation längst erkannt und halten insgesamt ein breites Angebot an Maßnahmen innerhalb ihrer Personalarbeit vor, um im War for Talents zu bestehen. Diese Maßnahmen richten sich sowohl an interne Adressaten als auch an externe, um erstens als Arbeitgeber attraktiv zu sein und zweitens als dieser wahrgenommen zu werden.

Eine zentrale Rolle im Wettbewerb um die begehrten Kräfte spielt, wie das zweite Beispiel veranschaulicht, die Außendarstellung. Sie entscheidet darüber, ob ein Unternehmen Mitarbeiter für sich gewinnt oder nicht. Im digitalen Zeitalter nimmt die Darstellung des Unternehmens auf der eigenen Homepage und allgemein im Netz eine besondere Stellung ein. Das Internet ist erste Anlaufstelle für Interessierte und die Informationen, die hier gewonnen werden, entscheiden darüber, ob sich der potentielle Bewerber weiter mit dem Unternehmen auseinandersetzt oder, wie es in unserem Beispiel der Fall war, eben nicht. Ergänzt durch die konventionellen Medien, Plakat- oder sonstige Werbung, dem was Freunde und Bekannte über das Unternehmen sagen usw. setzt sich dann ein Bild für den Bewerber zusammen.

Welche weiteren Rekrutierungsmaßnahmen in den Unternehmen des Nordwestens derzeit zum Einsatz kommen und wie diese die Region Nordwestdeutschland einschätzen, erfahren Sie in unserer aktuell veröffentlichten Studie „HR Trendstudie Nordwest“. Informationen zur Studie erhalten Sie bei unserem Berater René Alexander Wessels (Tel. 04473-9433616 oder E-Mail wessels@personal-schwerdtfeger.de).

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